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SPEAK
LOW WHEN YOU SPEAK LOVE
Lesung
aus dem Briefwechsel von
Lotte Lenya und Kurt Weill
„Nun lebe, Kleene.
Immer dein Weilli.”
(Kurt Weill an Lotte Lenya)
zusammengestellt und gelesen
von
Christina Vayhinger und Christian Ingomar
Lesedauer 60 min.
Premiere 20.6.2004 'gegenüber'
Köln
Inhalt
Der Briefwechsel des Künstlerpaares Lenya/Weill ist ein
wunderbarer Spiegel seiner Zeit. Die 'Goldenen Zwanziger'
in Berlin, das Emigrantenleben in Paris und die späteren
Jahre in Amerika, Kultur und Weltpolitik - all dies behandeln
die beiden in einer Art Privatsprache, mal albern, mal ernst,
vertraut und unverblümt, wobei sie dabei wohl kaum an
die Nachwelt dachten. Ein Glück für die Nachwelt!
Die Briefe
sind voll von künstlerischen Neuigkeiten, Ansichten und
Erwartungen, von Reaktionen auf Weltereignisse, von Berichten
über werdende Werke und von Reflexionen über schöpferische
Prozesse und das Emigrantenlos. Sie gewähren Einblick
in die deutsche Musik- und Theaterszene, das amerikanische
Musiktheater der späten 30er und 40er Jahre und die Filmindustrie
Hollywoods. Das Namensregister liest sich wie ein Who is Who
jener Zeit. Lenya und Weill erfanden eine Art Privatsprache
(...) Nur selten redeten sie sich mit ihren Namen an, sondern
benutzten eher liebevolle Spitznamen, manchmal etwas gönnerhaft,
oft verwirrend, aber fast immer mit hintergründigem Humor.
Sprich leise, wenn du Liebe sagst
Der Briefwechsel Kurt Weill - Lotte Lenya
Hrsg.
Lys Symonette/Kim H. Kowalke, Kiepenheuer & Witsch 1998
Die Briefe
von Weill und Lenya lassen einen wünschen, hinauszustürmen
und sich alle möglichen, noch ungehörten Stücke
von Weill anzuhören und dann die Strasse hinunterzuschlendern,
während man die besten Stücke laut und falsch vor
sich hinsingt.
New Statesman
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