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Trailer
'Die Narbe' (Quicktime-Movie)
DIE NARBE
Krimi
für einen Schauspieler
von THEATER 1000
HERTZ
(nach Ideen von
B. Gericke, C.L. Fechner, O. u. P. Keller, R. Roitmann, C.
Vayhinger, S. Weineck)
„Und
wenn ich aufgewacht bin ,dachte ich eine kleine wunderbare
Weile lang, es wäre tatsächlich so gewesen.”
(Justus in DIE NARBE)
mit Sunga Weineck
Text: Charlotte
Luise Fechner / Christina Vayhinger
Regie: Christina Vayhinger
Musik: Peter Land
Assistenz: Gerrit Booms, Myriam Chebabi
Licht: Katja Winke
Spieldauer 65
min.
UA 22.11.2005 Orangerie Köln
Inhalt
Justus ist in sein Ferienhaus am Meer gefahren, um sich dort
zu erholen. Er hört Radio, repariert sein altes Kinderfahrrad
und freut sich auf die Ankunft seiner Familie. Alles wirkt
idyllisch, aber irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Justus
nimmt Medikamente und empfängt Anrufe ohne Gegenüber.
Und bestimmte Nachrichten seiner Familienmitglieder lassen
ihn alles andere als ungerührt...
Pressestimmen
Einen „Krimi für einen Schauspieler” nennt
Christina Vayhinger ihren Text, den sie gemeinsam mit Charlotte
Luise Fechner für ihr Ensemble Theater 1000 Hertz schrieb.
Sunga Weineck spielt den Mann mit Vergangenheit jetzt in der
Urauffführung, die in der Orangerie stattfand. Christina
Vayhinger nimmt sich Zeit, um die Situation zu etablieren.
Wir erleben den Mann mit nichts als dem Radio, den wechselnden
Melodien, den Veränderungen des Lichts, den Geräuschen
fernen Verkehrs.
Bedrohung liegt in der Luft. Gelegentlich erfährt man
die sonst verborgenen Gedanken und Affekte. Etwas stimmt nicht
mit diesem Mann, er hat sich schuldig gemacht, ohne dass man
wüsste, womit. Sunga Weineck stellt genussvoll die Pedanterie
aus, mit der Justus das Fahrrad repariert, um sich dann plötzlich
zu jähzornigen Ausfällen hinreißen zu lassen.
Der Druck in seinem Innern ist einfach zu groß. Diese
kurzen Ausbrüche blinder Gewalt, ein Fluch, ein Schrei,
ein Hieb mit dem Fahrradschlauch und der Schlussmoment der
Inszenierung, das sind Situationen, in denen man unweigerlich
den Atem anhält.
Die geradlinige Erzählweise verwandelt den Stoff in eine
britisch angehauchte Krimigeschichte, die auf engstem Raum
abgezirkelt ist. Die Atmosphäre spielt eine wichtige
Rolle, die Musik, Evergreens der Rockmusik und Klassik leistet
gute Dienste. Die Qualität des Textes liegt zudem in
seiner unprätentiösen Klarheit.
Thomas Linden, Kölner Rundschau, 11/05
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